PimpMyGolf besucht die Stuttgarter Golfmesse Januar 2017

Meine Frau hatte für den 21.1. mutig um 5:30 Uhr den Wecker gestellt, reichlich früh für einen Samstag am Wochenende. Wir wollen auf die Golfmesse nach Stuttgart.  Da wir von Nürnberg kommen, haben wir uns kurzfristig entschieden die 220km von Nürnberg nach Stuttgart bequem mit dem Zug anzureisen, weil wir uns dann keine Gedanken machen müssen, wer von uns fährt, falls wir etwas trinken sollten und bei dem eisigen Winterwetter auch keinen Stress mit dem Verkehr auf der Autobahn haben. Das mit dem Wecker hat nicht ganz geklappt.  Wir entschieden uns kurzfristig statt den Zug um 6:36 Uhr einen späteren um 8:36 Uhr zu nehmen und konnten noch etwas länger schlafen ohne Stress. 🙂 So waren wir dann auch pünktlich um 7.30 am Bahnhof mit etwas Zeit für einen guten WakeUp Latte Macchiato und der Vorfreude auf die Golfmesse in Stuttgart.

Ein Latte Macciato
Ein Latte Macciato
Wir freuen uns auf einen tollen Tag
Wir freuen uns auf einen tollen Tag

 

 

 

 

 

 

 

 

In Stuttgart angekommen frühstückten wir erstmal und machten uns gegen 11:00 weiter auf den Weg zur Messe, dazu fuhren wir von Stuttgart Hbf mit der S-Bahn zum Flughafen/Messe und erinnerten uns kurz an unseren letzten Kreta Urlaub, zu dem wir auch in Stuttgart abgeflogen sind und bogen ab auf die andere Straßenseite Richtung Golfmesse, die Teil einer großen Freizeitmesse ist.

 

Flughafen/Messe Stuttgart
Flughafen/Messe Stuttgart
Juwe
Juwe

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollständigkeitshalber das Tages Ticket kostete 14.- pro Nase oder wer Kinder mitnehmen wollte 29.- für einen Family Tagespass.

Eintrittskarte Messe CMT Stuttgart
Eintrittskarte Messe CMT Stuttgart

 

Am Eingang stellten wir fest die Golfmesse ist in Halle 9 am hintersten Ende dieser ganzen Freizeitmesse und man muss sagen, das war ein ordentlicher Fußmarsch an der Freizeitmesse mit Wohmobilen, Reisen, Hotels, Wellness entlang bis zur hintersten Halle, so daß wir bei der Golfmesse angekommen eigentlich schon einen 9-Loch Platz zu Fuß hinter uns hatten. Der erste Weg führte uns auch gleich zu einem guten Freund dem PGA Pro Patrick Klemm, der in Stuttgart sein Modell eines stehenden Putters vorführte.

 

 

Klemm - Der stehende Putter
Klemm – Der stehende Putter

 

Patrick hatte viel Arbeit und war wie immer sehr engagiert und die Version seines stehenden Putters kam bei den interessierten Besuchern auch sehr gut an. So verließen einige Klemm Putter die Golfmesse mit einem neuen Besitzer. Ich spiele den stehenden Putter selbst seit 1 Saison und kann den guten Eindruck nur bestätigen auch wenn es am Anfang eine Umstellung ist, vor allem weil die Pre Shot Routine sich unterscheidet.  Genau diese Pre Shot Routine erleichtert dem Spieler aber auch das Zielen und Ausrichten des Putters.

Nun wollten wir selbst auch ein wenig aktiv werden und Schläger testen und kamen am Honma Stand vorbei, die eine Testmatte hatten mit Trackmann. Wir ließen uns zwei Driver Typ Beres S 05 geben mit regular Schaft und gingen auf die Matte. Ich muß gestehen, es war das erste mal, daß ich einen Honma Schläger ausprobierte. Es fühlte sich ungewohnt an, da ich bei meinem eigenen Driver den Schaft kürzen lassen habe um 2 inch (alle Tourspieler spielen den Schaft kürzer als der Freizeitspieler, warum wird wohl ein Geheimnis der Schlägerindustrie bleiben, es gibt dem Freizeitspieler vielleicht mehr Länge, aber auf Kosten von Schlagkontrolle), so war die Schwungebene mit dem Honma Driver erstmal ungewohnt durch die Länge des Schaftes, aber nach ein paar Schlägen erzielte ich die gleichen Längen und Werte wie mit meinem gewohnten PING G25 mit neuem ACCRA iWood Schaft. So gesehen gab es für mich kein Argument für den bekanntlich teuren Honma Driver außer vielleicht ein „Nice to have“ oder „Ich kann es mir eben leisten“. Er fühlte sich für mich auch nicht besser an im Treffmoment, was man bei einem VK von 1099.- erwarten würde. Mein Frau testete ebenso den Honma Beres Driver und kam zu den gleichen Erkenntnissen, keine erwähnenswerte Verbesserung zu ihrem Driver ebenso mit ACCRA iWood Schaft, den sie privat spielt. Resumee für uns beide also „nicht schlecht“, aber auch nicht spürbar besser.

Lex mit Honma Driver Beres S 05
Lex mit Honma Driver Beres S 05

Wir zogen weiter an einigen Ständen vorbei und interessierten uns für die neuen 2017er Taylor Made Driver M1 und M2, um endlich auch das Rätsel aufzulösen, was denn nun der siginifikate Unterschied ist zwischen M1 und M2. Der nette Berater von Taylor Made gab sich sichtlich Mühe wortgewandt die Unterschiede in Pro und Contra zu erklären mit dem Ergebnis, daß wir danach zwar mehr wußten, aber der Unterschied weiterhin nicht wirklich klar war.  Bekanntlich waren die 2016er Modelle dieses Drivers schon sehr gut, so daß der Berater achselzuckend einräumte, die 2017er Modelle haben zwar eine etwas andere Optik, aber wirklich besser als die Vorgänder aus 2016 sind sie auch nicht.  Das ist eben die Marktpolitik bei Taylor Made in kurzen Zyklen immer etwas (vermeintlich) neues in den Markt zu drücken. Wir schlugen auch hier beide Modelle den M1 und den M2 mit verschiedenen Schäften und müssen feststellen sie performen in Länge, Spin und einigen anderen Werten etwas besser als der Honma Driver, den wir zuvor getestet haben, der aber das doppelte kostet. Den M1 könnten wir uns sogar als PING Fans gut vorstellen, mal sehen vielleicht wird es was dieses Jahr, die letzte Entscheidung fällt ja bekanntlich immer im Bauch. Es ist aber kein Muss, weil wir mit unseren PING Drivern mit sehr guten Schäften eigentlich zufrieden sind. Mal schaun..

Lex mit Taylor Made M1
Lex mit Taylor Made M1

 

#PimpMyGolf meets 0711 Golf Crew Stuttgart

Zwischendurch gab es eine Stärkung mit viel Vitaminen an der Saft&Smoothie Bar.  So ein Break tut ganz gut, man merkt gar nicht, wieviel man herumrennt auf so einer Messe.  Aber nun kommen wir zu einem schönen Highlight der Golfmesse. Wir trafen quasi als diplomatische Boten der Golf Community #PimpMyGolf 🙂 eine andere Golf Community und zwar die 0711 Golf Crew Stuttgart  sie hatten also ein Heimspiel regional betrachtet, die einen eigenen Stand auf der Messe hatten mit einem eigenen Chip Wettbwerb aus aufgestapelten Bierkästen. Das versprach schon vorab Fun und Abwechslung, worauf wir uns freuten. Ich will gar nicht so viele Worte verlieren, Bilder sagen oft mehr als Worte,  deshalb  gibt es dazu eine kleine Galerie.

 

 

 

Wir haben uns sehr darüber gefreut die Golf Community 0711 Golf Crew Stuttgart einmal persönlich kennenzulernen, eine tolle Gruppe, die nicht nur klassische sondern auch viele Streetgolfer in ihren Reihen haben. Die gute Laune und die gute Stimmung taten dabei ihr übriges. Eine schöne Abwechslung auf dem sonst recht stressigen und wuseligen Messetag. Hiermit gehen auch nochmal Grüße an die Stuttgarter Golf Crew und ein Dankeschön. Wir sehen uns diesen Sommer bestimmt wieder auf dem ein oder anderen Golfplatz!

 

Dankeschön im Namen von #PimpMyGolf von Lex und Juwe, der Tag in Stuttgart auf der Golfmesse hat uns richtig viel Spaß gemacht.

Juwe
Juwe
Lex
Lex

 

 

 

 

 

 

 

Nützliche Links:

Stuttgarter Golf Crew  www.stuttgart-golf-community.de/0711-golf-crew-e-v/

Golfmesse Stuttgart   www.messe-stuttgart.de/golf/

Klemm – Der stehende Putter www.klemm-putter.de

Betreiber des Blogs Online Golf Community #PimpMyGolf www.pimpmygolf.club

 

 

 

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