Faszinierende Fotografie im Golfsport

Was kommt dabei heraus, wenn man zwei Leidenschaften, die im selben Herzen schlagen, miteinander verbindet – Golf spielen mit professioneller Fotografie?  Schöne Golfbilder, die die Faszination rund um den Golfsport wiedergeben, Bilder  die Emotionen auslösen.

Ich will meinen fotografischen Werdegang kurz vorstellen. Vorab will ich erwähnen, hauptberuflich verdiene ich meine Brötchen im Web Development. Ich hatte früher, als ich vor der Entscheidung stand, nicht den Mut von der Fotografie, die schon immer eine Rolle spielte,  irgendwann eine Familie zu ernähren und das wäre auch tatsächlich  schwierig geworden in der heutigen digitalen Zeit, in der man mit unzähligen Endgeräten, Smartphones, Tablets, günstigen Kompaktkameras  fotografieren (oder nennen wir es knipsen) kann und viele sich mit dieser (Facebook) Qualität auch zufrieden geben.  Von Verdienstseite her ein schwieriger Markt, von dem ich glücklicherweise durch meinen Hauptberuf als Web Entwickler nicht abhängig bin. Ich kann mir Themen aussuchen, die ich fotografieren will und das professionell als sogenanntes Nebenerwerbs Gewerbe. Die fotografische Leidenschaft begann schon früh, als ich mir durch Ferienarbeit als Schüler mit 15 Jahren die erste Spiegelreflex Kamera selbst verdiente.  Das war in den 80er Jahren eine Spiegelreflex XG9 von Minolta. (die Marke Minolta wurde zwischenzeitlich von Sony übernommen)  Mit eigenen Ausstellungen in der Schule fing dann auch alles an.

Klemm - Der stehende Putter
Klemm – Der stehende Putter, Produktfotografie

Ein Nachbar, neben dem ich aufwuchs, war ein erfahrener Werbefotograf bei Adidas, von dem ich im Lauf der Jahre viel lernen konnte.  Studiofotografie, konzeptionelles Arbeiten an einem Thema, eine Bildaussage genau zu treffen, Lichtsetup, arbeiten mit Modells, professionelle Bildbearbeitung.  Wir saßen nach einem Sprung über den Zaun viele Stunden zusammen und entwickelten Fotografien klassisch in der Dunkelkammer (kennt heute kaum noch jemand)  aus Negativen, damals war es noch üblich die Fotografien in Chemiebäder zu entwickeln und durch abwedeln oder anderen Techniken Effekte auf den Bildpositiven zu erzielen. Heute machen das digitale Filter sowie Photoshop auf dem PC.  Aber – zu einfach und das wir häufig unterschätzt- Fotografie ist in meinen Augen erst einmal ein gutes Handwerk, das von den Wurzeln her gelernt sein will. Ich sehe noch mit Tränen in den Augen ein Hochzeitspaar, auf dessen Hochzeitsbilder der Anzug des Bräutigams auf allen Bildern falsche Farben hatte mal war er braun, mal rot, mal mit blauem Farbstich und er hatte sich hinterher in einem Fotoforum darüber auch noch beschwert.  Gemischt waren seine Hochzeitsfotos dann noch mit ein paar totgeblitzten Bildern. Misslungene Fotos vom schönsten Tag des Lebens. Das hat mit Kunstlicht und einem Lichtmix verschiedener Lichtquellen zu tun in einer Lokalität mit nicht konstantem Licht, einem Lichtmix, der dann Fehlfarben erzeugen kann auf den Bildern.  Nur mit dem richtigen Licht Setup und Messungen, die ein Profi immer vorort durchführt werden Farben naturgetreu abgebildet. Dafür war der Freund oder der Verwandte, der das Fotografieren auf der Hochzeit übernommen hatte für einen ordentlichen Braten wenigstens billig. Das Geld für einen Profi mit Erfahrung bei solchen Anlässen, der sich auch mit Lichtsetup, Echtfarben und Farbräumen auskennt und konstantes gutes Licht (Studioblitze) mitbringt, eine hochwertige Kamera, die verschiedene Farbräume in ihrer Software an Bord hat, daran wurde leider gespart.

Man kann jedes Bild zwar am PC retuschieren, aber meistens wird das Ergebnis nicht viel besser danach, oft sogar noch schlechter. Das Beste bleibt ein gutes Originalbild in Echtfarben in kalibrierten Farbräumen bereits bei der Aufnahme, die schön anzusehen sind.  Nach meiner Meinung kann man nur aus einem guten Originalbild mit digitaler Bearbeitung noch ein besseres Bild machen oder einen Akzent setzen, ein schlechtes Originalbild hingegen wird durch Bildbearbeitung  selten besser.  Aber zurück zum fotografischen Werdegang, ich lernte sehr viel durch Hospitanzen bei erfahrenen Werbe- und Modefotografen, viel Erfahrung sowie durch Hartnäckigkeit beim autodidakten Lernen vor allem in der Bildbearbeitung und auch beim Studium  über Farbräume bücherweise. Das ist, wenn man die dazugehörige Physik betrachtet, schon eine Wissenschaft.

Farbdiagramm
Es gibt unzählige Farben und Farbraummodelle

Es ergaben sich in Folge viele eigene Modellshootings darunter für Gerry Weber, Adidas,  Shootings von Modekollektionen, Sedcard Shootings, Projektarbeiten mit Künstlern (Blaue Nacht, Nachtleuchtende Bilder), arbeiten für Tageszeitungen sowie Ausstellungen im Laufe der Jahre. Man wurde auf meine Fotografien aufmerksam, so daß sich alles in Folge einfach ergab.

Aber jetzt den Bogen hin zum Golfsport. Als faszinierter Freizeit Golfer nimmt man von schönen Runden oder Anlässen oft die Bilder im Kopf mit, aber noch schöner ist es, den faszinierenden Sport Golf mit guter Fotografie zu vereinen und auf Bildern festzuhalten, die sich von Geknipse unterscheiden.  Ein guter Golfspieler hat selten mehr Fotografie Kenntnisse, als solche Bilder zu knipsen in der Regel auf niedrigem Niveau aus fotografischer Sicht, von Schärfeverläufen durch bestimmte Einstellungen, die im Bild erst die Tiefe einer Landschaft erkennbar machen oder kalibrierten Farbräumen für Echtfarben bei unterschiedlichem Licht, Lichtmix, Früh-, Mittag-, Abendsonne davon hat ein ein Hobbyknipser in der Regel keine Kenntnis – verständlich, dabei entstehen in der Regel auch die gewohnten Zufallsergebnisse, die man dann neugierig betrachtet. Vielen reicht das.

Der professionelle Fotograf wiederum versteht meist die faszinierenden Momente beim Golf nicht wirklich, die Bewegungsabläufe, spektakuläre Schläge aus dem Bunker mit fliegendem Sand durch eine zusätzlich Lichtquelle herausgelöst und aufgehellt, ich glaube verstehen und vor allem „sehen“ und dann mit der Kamera gekonnt einfangen“ kann man diese besonderen Momente im Golf nur, wenn man beide Leidenschaften zusammenfügt, kompetente kreative Fotografie und die Leidenschaft für den Golfsport und vor allem das Kennen der Bewegungsabläufe, um zu wissen in welchem Momenten kann man mit welchen Blitzsynchronzeiten aufhellblitzen oder muss man in den Highspeed Modus wechseln (was die meisten Mainstream Blitze gar nicht können und es gibt wohl keine Blitzsynchronzeit, die eine Aktion, wenn der Schläger mit max. Geschwindigkeit durch den Ball geht, exakt einfängt), was dann aber wieder andere Einstellungen im Highspeed Modus sind. Das alles erst auf einem Golfplatz mühsam zu testen und herausfinden zu müssen, wird wohl selten ein erfolgreiches Shooting werden und alle um einen herum werden auch irgendwann beginnen genervt zu sein.

Das beste ist es als erfahrener Golfspieler und gleichzeitig erfahrener Fotograf auf den Platz zu gehen bei einem Golfplatz Shooting und zu wissen, was man macht, welche Momente man einfangen will, mit einer Art Storyline, die man auch vorher besprechen kann. Dass man Lichtsituationen erkennt und richtig umsetzt. Einen guten Fotografen bemerkt man kaum, damit die Natürlichkeit auf den Bildern erhalten bleibt.

Shootings on Location auf dem Golfplatz, hier begleite ich gerne Kunden mit meinem professionellem Equipment auf dem Golfplatz mit dem geübten Auge eines Golfers, um die tollsten Momente und Action Szenen einzufangen. Das ergeben dann professionelle faszinierende Aufnahmen, die sich vom Mainstream abheben, mit denen man folglich auch glänzen kann, sei es im Internet oder Print Bereich und man macht damit einen Unterschied zu dem weit verbreiteten Geknipse in den Sozialen Medien.

Produktfotografie für Webshops oder Werbung, Image Kampagnen mit sorgfältig arrangierter Bildaussage in gewünschtem Style oder Arrangements gehören ebenso zu den Möglichkeiten, die ich anbiete.

Sie können mich bei Interesse an einem professionellem Shooting jederzeit gerne kontaktieren unter shooting@magic2pix.de  und wir können damit beginnen Ihr Shooting zu besprechen. Professionelles Equipment mit Vollformatchip, portable Studioblitze oder Systemblitze mit Skyport alles funkgesteuert kabellos bringe ich mit und sollten wir keinen Strom haben, was ja auf dem Platz der Fall ist, gar kein Problem mit einem 220V Akupack präzise gleichmäßigen Strom für empfindliche Blitzröhren speziell für die Fotografie, das ich auch mitbringe für ca. 3000 Auslösungen mit Studioblitzen, das wird für ein Golfshooting auch auf dem Platz reichen. Gute Bilder sagen meist mehr als viele Worte, sie erzählen ihre eigene Geschichte.

Gallery aus Golf Shootings:

 

Für ein Golfshooting oder andere Anlässe kontaktieren sie mich gerne unter shooting@magic2pix.de

 

Juwe

Euer Juwe

 

1 Kommentar

  1. Peter sagt: Antworten

    Schöner Bericht, Danke Juwe. Freue mich schon auf Mai und ein paar Fotos von dir. Ich verwende meine SLR fast nicht mehr, mein iPhone (ich wechsle immer von iPhone zu iPhone und das 7+ ist als Kamera richtig geil) wird immer mehr meine Standardkamera. Beruflich mache ich mit Fotos fast nichts mehr und privat ist mir meine D700 zu schwer. Aber sie kommt auf jedenfall mit nach Nürnberg. Grüße aus Brüssel

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